Kribbeln – auch im Tinnitusprojekt

ASMR – Das Kribbeln im Kopf Foren Das Kribbeln im Kopf Kribbeln – auch im Tinnitusprojekt

Dieses Thema enthält 5 Antworten und 2 Stimmen. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Alex303 vor 4 Jahre. 2 Monate.

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  • #202

    Funkauszeit
    Mitglied

    ASMR ist mir neu und ich finde es eine interessante Reaktion vom Gehirn/Nervensystem – wohl als Reaktion von Emotionen wie Fingernagelziehn auf der Tafel mit Schauer bei manchen/akustisch oder visuell, wenn man mitfühlt (Spiegelneuronen), wenn man beobachtet, wie sich einer aufschürft.

    Habe so zwei Minuten auf der Hauptmitte ein Ziehen nach oben verspürt mit angrenzendem Kribbeln bei dem Japanese-Video – könnte so etwas sein? Probier es mal mit den anderen Stimuli…

    Kribbeln gibt es als Standardreaktion selten im Gesicht, öfters in den Fingern – auch in Sekunden, manchmal an den Füßen bis hin zu Pochen oder auch in Teilen/am ganzen Körper im sogenannten „Tinnitusprojekt“.

    Dies ist eine von vielen Dimensionen von Reaktionen in funkarmen Räumen/ggf. Kellern: (google: “ Tinnitusprojekt Pöppel“  S100+101) mit vielerlei positiven Rückmeldungen in breitesten Gesundheitsthemen.

     

    #203

    Alex303
    Mitglied

    Interessant, das mit dem Tinnitusprojekt!

    Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass dieser Raum wirkt.
    Vielleicht passiert dort eine Art „neuraler Reset“.

    Durch meinen Hirntumor habe ich auch einen Tinnitus.
    Seit ich gezielter ASMR einsetze, ist es besser geworden.

    Den Ansatz mit den Spiegelneuronen finde ich auch interessant.

    #204

    Funkauszeit
    Mitglied

    Oft wurde von einem „Reset“ bei den Rückmeldungen gesprochen. Es sind auch Leute mit Gehirntumor im Tinnitusprojekt. Als zusätzliche Reaktionen sind öfters Durchblutungsänderungen/IR-Aufnahmen sowie jüngst Druck auf den Ohren/verstärkte Bauchtätigkeit (ähnlich Yoga – sehr guter Entspannungszustand/Thetawellen) zurückgemeldet worden. Das ist rein passiv und die meisten machen ein Nickerchen/sind im Schaf-Wach-Übergang.

    Kann mir ASMR als eine gute Anregung unter vielen vorstellen, bestimmte Hirnregionen/Neuronen im Körper anzusprechen, um „Spannungen“ dort aktiv abzubauen – jedoch es geht offenbar auch passiv, wenn das Gehirn/Nervensystem nur wenig auf äußere Reize reagieren muss und sich mit sich selbst beschäftigen/“Spannungen“ wie in tiefen Traumphasen selbstständig abbauen kann.

    Alex303, auch wenn bei den Tumorthemen man Jahre und viele Fälle haben muss, um etwas klarer zu sehen, es  könnte was Entspannendes sein zum ausprobieren für Betroffene. Die email-Adresse ist im Forschungsbericht enthalten….denn es gibt mittlerweile recht günstige Varianten zum Selbsterstellen.

     

    #206

    Alex303
    Mitglied

    Moment…
    das heißt, durch den Raum entstand Druck auf den Ohren und die Hirnstörme sind auf Thetawellen gegangen, ohne dass die Personen es bewusst gemacht haben?

    Das mit den Thetawellen kenne ich allerdings auch durch das Abmischen eines Stereo-Signals (brain wave encoder/synchronizer).
    Dazu hört man ein Träger-Singal mit Kopfhörern, wobei im Wechsel der linke und rechte Audio-Kanal ausgeblendet wird.
    Das Gehirn versucht, diesen Wechsel „auszublenden“ und passt sich dadurch auf genau die Frequenz an, in welcher der Wechsel erfolgt.

    #223

    Funkauszeit
    Mitglied

    Von/in solchen Räumen werden vielerlei Reaktionen zurückgemeldet und die Leute machen das nicht bewusst – es ergibt sich offenbar individuell und gerne in Zusammenhang mit einer tiefen Entspannung – oft im Schlaf-Wach-Übergang.

    Aktiv kann man sicherlich vieles machen/stimulieren über alle Sinneskanäle beispielsweise taktile, auditive oder visuelle. Vermute da hunderte Effekte.

    Ist der Effekt mit dem Träger ein „Schwebungseffekt“?

    #224

    Alex303
    Mitglied

    Nein, also ein Schebungseffekt ist es nicht.
    Ein Schwebungseffekt ist ja eine Art niederfrequente Frequenzmodulation (Phasing).

    Dann gibt es die Amplitudenmodulation:
    Bei LFO (Low Frequency Oscillation) wird zur Amplitude des Trägersignals ein geringes, niederfrequentes Signal gemischt, was nicht Frequenz, sondern Amplitude ändert (der DC Offset ändert sich).

    Der Brainwave-Encoder ist eher eine extreme Form der Amplitudenmodulation, eine Amplitudenmaskierung (Volume Enveloping).

    Dadurch, dass dieses in Stereo komplementär passiert (linker/rechter Kanal im Wechsel), spricht man von „panning“:
    Aufs Stereo-hören bezogen ändert sich das Signal an sich nicht,
    aber die „Position im Raum“ (links/rechts) wird gewechselt.

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